Wer hat die Tierhaltung erfunden?

Das Konzept der Tierhaltung reicht bis in die Antike zurück, als der Mensch begann, Tiere für verschiedene Zwecke wie Nahrung, Transport und Arbeit zu domestizieren. Die Geschichte der Tierhaltung lässt sich bis zur Agrarrevolution um 10.000 v. Chr. zurückverfolgen. In dieser Zeit begannen die Menschen, sich in dauerhaften Siedlungen niederzulassen und mit der Landwirtschaft und Viehhaltung zu beginnen. Im Laufe der Zeit züchteten Menschen selektiv Tiere mit wünschenswerten Eigenschaften, was zur Entwicklung verschiedener Tierrassen führte. Verschiedene Kulturen und Gesellschaften haben im Laufe der Geschichte zu den Praktiken der Tierhaltung beigetragen. Insbesondere die alten Ägypter, Griechen, Römer und Chinesen machten bedeutende Fortschritte in der Tierzucht und -haltung und etablierten grundlegende Praktiken, die auch heute noch relevant sind. Es ist jedoch nicht möglich, die Tierhaltung einer einzelnen Person oder Gruppe zuzuordnen, da sie sich im Laufe der Geschichte schrittweise durch das kollektive Wissen und die Bemühungen verschiedener Einzelpersonen und Gemeinschaften entwickelt hat.