1. Kollektive Wachsamkeit:
- Viele soziale Arten haben ein System der kollektiven Wachsamkeit entwickelt, bei dem Mitglieder der Gruppe abwechselnd auf potenzielle Raubtiere oder Bedrohungen beobachten.
- Dies ermöglicht es der Gruppe, Bedrohungen früher zu erkennen und schnellere und koordinierte Antworten zu ermöglichen.
- Zum Beispiel steht in den Kolonien von Meerat ein Individuum in einer erhöhten Position bewacht, während andere nachfragen und die Wahrscheinlichkeit erhöht, Raubtiere zu erkennen.
2. Alarmsignale:
- Soziale Tiere haben oft unterschiedliche Alarmsignale oder Aufrufe, ihre Gruppenmitglieder auf potenzielle Gefahren aufmerksam zu machen.
- Das Hören dieser Signale fordert die Gruppe auf, angemessene Verteidigungsmaßnahmen zu ergreifen oder gemeinsam Schutz zu suchen.
- Alarmanrufe sind bei Primaten, Vögeln und Insekten wie Honigbienen üblich.
3. Mobbing und Defensivaggregation:
- Wenn ein Raubtier festgestellt wird, können soziale Tiere sich auf Mobbing -Verhalten einlassen.
- Die Gruppe versammelt und belästigt das Raubtier gemeinsam durch Vokalisationen, Displays und physische Angriffe.
- Mobbing kann Raubtiere abschrecken und schutzbedürftige Personen schützen.
- Defensivaggregation tritt auf, wenn Gruppenmitglieder in unmittelbarer Nähe zusammenkommen, um ihre kollektive Verteidigung zu verbessern.
4. Kooperative Abwehrmechanismen:
- Soziale Insekten wie Ameisen und Termiten konstruieren komplizierte Nester und Kolonien mit eingebauten Verteidigungssystemen.
- Diese Strukturen können mehrere Einstiegspunkte, Fallen oder chemische Abwehrkräfte haben, um Raubtiere zu schützen und die Kolonie zu schützen.
5. Territoriale Verteidigung:
- Soziale Tiere errichten und verteidigen häufig Gebiete, um ihre Ressourcen zu schützen und Sicherheit zu gewährleisten.
- Gruppenmitglieder arbeiten zusammen, um das Territorium zu markieren und aggressives Verhalten gegenüber Eindringlingen zu zeigen.
- Dies minimiert den Wettbewerb um Ressourcen und verringert das Risiko von Konflikten mit anderen Gruppen.
6. Altruistisches Verhalten:
- Bei einigen sehr sozialen Arten können bestimmte Individuen altruistisch verhalten, um die Gruppe zu schützen.
- Zum Beispiel können Arbeiterbienen und Ameisen ihr eigenes Leben opfern, um die Kolonie vor Raubtieren zu verteidigen.
7. Packjagd und Gruppenprädation:
- Soziale Raubtiere wie Wölfe und Löwen jagen kooperativ, um ihre Erfolgsquote zu erhöhen.
- Die Packjagd ermöglicht es ihnen, größere Beute niederzuschlagen und ihre Gebiete effektiver zu verteidigen.
8. Verwandte Auswahl:
- Die KIN -Selektion fördert das kooperative Verhalten bei genetisch verwandten Personen.
- Durch den Schutz und die Unterstützung von engen Verwandten erhöhen Tiere indirekt die Überlebenschancen ihrer eigenen Gene.
9. Symbiotische Beziehungen:
- Einige soziale Tiere bilden symbiotische Beziehungen zu anderen Arten zum gegenseitigen Schutz.
- Zum Beispiel verwalten bestimmte Ameisenarten sich auf gegenseitige Beziehungen zu Blattläusen und bewachen sie vor Raubtieren im Austausch gegen zuckerhaltige Sekrete.
10. Kommunikation und soziales Lernen:
- Soziale Tiere verlassen sich auf eine effektive Kommunikation, um Informationen auszutauschen, ihre Handlungen zu koordinieren und aus den Erfahrungen des anderen zu lernen.
- Dies verbessert ihre Fähigkeit, für Verteidigung und Überleben zusammenzuarbeiten.
Insgesamt zeigen soziale Tiere eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit und Zusammenarbeit, um ihren Schutz und ihren Überleben in freier Wildbahn zu verbessern. Diese Strategien bieten verschiedene Vorteile und stärken die kollektiven Verteidigungsfähigkeiten der Gruppe.