* Lebensraum: Einst streifte der Büffel frei durch die Great Plains Nordamerikas, von Kanada bis Mexiko. Sie bevorzugten offenes Grasland mit Zugang zu Wasser und Schutz.
* Bevölkerung: Einst gab es in Nordamerika schätzungsweise 30 Millionen Büffel. Sie waren eine Schlüsselart und spielten daher eine wichtige Rolle im Ökosystem. Sie halfen dabei, das Wachstum der Vegetation zu kontrollieren, Samen zu verbreiten und Suhlen zu schaffen, die anderen Tieren Wasser lieferten.
* Jagd: Büffel wurden von den amerikanischen Ureinwohnern wegen Nahrung, Kleidung und Unterkunft gejagt. Die Ankunft europäischer Siedler im 19. Jahrhundert führte jedoch zu einem dramatischen Rückgang der Büffelpopulation. Kommerzielle Jagd und staatlich geförderte Ausrottungsprogramme haben die Art beinahe ausgerottet.
Anwesend
* Lebensraum: Heute gibt es in Nordamerika nur noch etwa 500.000 Büffel. Man findet sie meist auf privaten Ranches und in Nationalparks.
* Bevölkerung: Der Büffelbestand hat sich in den letzten Jahren etwas erholt, ist aber immer noch nur noch ein Bruchteil dessen, was er einmal war. Dieser Rückgang hatte Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem.
* Jagd: Auch heute noch werden Büffel gejagt, allerdings in deutlich geringerem Umfang als früher. Die Jagd wird durch Landes- und Bundesgesetze geregelt und dient als Managementinstrument zur Kontrolle der Population und zur Verhinderung von Überweidung.
Änderungen
Die Veränderungen, die Buffalo von der Vergangenheit bis heute vornehmen musste, sind erheblich. Sie haben ihren natürlichen Lebensraum verloren, ihre Population wurde dezimiert und sie werden heute in viel geringerem Umfang gejagt. Trotz dieser Herausforderungen gedeihen Büffel weiterhin und spielen eine wichtige Rolle im nordamerikanischen Ökosystem.