Agro-pastorale Landwirtschaftssysteme werden überwiegend in semiariden Regionen praktiziert, in denen die Niederschläge für eine zuverlässige Pflanzenproduktion zu gering sind, der Anbau von Pflanzen aber auch während der Regenzeit möglich ist.
- Agro-Pastoralisten halten im Allgemeinen eine Mischung verschiedener Nutztierarten, zu denen unter anderem Rinder, Ziegen, Schafe, Esel und Hühner gehören können.
- Das Vieh liefert Dünger, der zur Düngung der Feldfrüchte verwendet wird, und die Feldfrüchte liefern Futter für das Vieh während der Trockenzeit, wenn die Weiden weniger produktiv sind.
- Diese Art von Landwirtschaftssystem maximiert die Ressourcennutzung und verringert das Risiko, denn wenn die Ernte aufgrund von Dürre ausbleibt, können die Landwirte auf Vieh zurückgreifen und umgekehrt.
- Agro-pastorale Landwirtschaft ist in Subsahara-Afrika und anderen semiariden Regionen Asiens und Lateinamerikas weit verbreitet.