Stoffwechsel: Tiere sind heterotrophe Organismen, was bedeutet, dass sie Energie erhalten, indem sie andere Organismen konsumieren. Dieser Prozess erfordert eine erhebliche Menge an Energie, die durch Zellatmung erzeugt wird. Tiere haben im Vergleich zu Pflanzen höhere Stoffwechselraten, was bedeutet, dass sie mehr Nährstoffe abbauen und mehr Energie produzieren müssen, um ihre Aktivitäten aufrechtzuerhalten.
Bewegung und Aktivität: Tiere sind im Allgemeinen aktiver als Pflanzen, was einen höheren Energieverbrauch erfordert. Fortbewegung, Nahrungssuche für Lebensmittel, Jagd, Geselligkeit und andere Aktivitäten erfordern erhebliche Mengen an Energie, was zu erhöhten Atmungsraten führt.
Körpertemperaturregulation: Viele Tiere sind endotherm, was bedeutet, dass sie unabhängig von ihrer Umgebung eine konstante Körpertemperatur aufrechterhalten. Dies erfordert einen signifikanten Energieeintrag, da der Körper kontinuierlich daran arbeitet, die thermische Homöostase aufrechtzuerhalten. Dieser Energiebedarf wird durch erhöhte Atmung erfüllt und Wärme als Nebenprodukt erzeugt.
Komplexität von Geweben und Organen: Tiere haben komplexere Gewebe und Organe im Vergleich zu Pflanzen. Diese Komplexität erfordert eine größere Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen, um die Funktion verschiedener Systeme wie zirkulatorische, nervöse und Immunsysteme zu unterstützen. Die höhere Atemwegsrate hilft, diesen Bedarf an Energie- und Bausteinen zu decken.
Energiebedarf für Wachstum und Entwicklung: Tiere haben in der Regel eine kürzere Lebensdauer und schnellere Wachstumsraten im Vergleich zu Pflanzen. Dieses schnelle Wachstum und diese Entwicklung erfordern einen erheblichen Energieeintrag, was zu erhöhten Atmungsraten führt.
Fehlen von Photosynthese: Im Gegensatz zu Pflanzen fehlt den Tieren die Fähigkeit zur Photosynthese, was bedeutet, dass sie ihr eigenes Nahrung mit Sonnenlicht nicht produzieren können. Stattdessen verlassen sie sich darauf, andere Organismen oder pflanzliche Produkte zu konsumieren, um Energie zu erhalten, und erfordern komplexere Stoffwechselprozesse und folglich höhere Atmungsraten.
Variationen: Es ist wichtig zu beachten, dass die Atemwegsraten innerhalb von Tiergruppen und sogar bei Individuen innerhalb einer Art variieren können. Faktoren wie Größe, Aktivitätsniveau, Umweltbedingungen und spezifische physiologische Anpassungen können die Atemfrequenz eines bestimmten Tieres beeinflussen.