Traditionelle Nahrungsnetze zeigen oft Ökosysteme als lineare Ketten, wobei ein Organismus einen anderen auf sequentielle Weise isst. In Wirklichkeit sind ökologische Wechselwirkungen jedoch viel komplexer und miteinander verbunden. Viele Organismen konsumieren eine Vielzahl von Nahrungsquellen, und ihre Ernährung kann je nach Faktoren wie Ressourcenverfügbarkeit und Wettbewerb variieren. Darüber hinaus können Arten auf nicht vorstellende Weise interagieren, wie durch Mutualismus oder Kommensalismus. Durch die Übereinhaltung der Komplexität ökologischer Interaktionen können traditionelle Nahrungsnetze nicht den gesamten Dynamikbereich in den Ökosystemen erfassen.
Sie berücksichtigen nicht indirekte Effekte:
Traditionelle Nahrungsnetze konzentrieren sich hauptsächlich auf direkte Interaktionen zwischen Raubtieren und Beute. Viele ökologische Wirkungen sind jedoch indirekt und können durch mehrere trophische Ebenen auftreten. Zum Beispiel kann die Entfernung eines Top -Raubtiers zu einer Erhöhung der Population seiner Beute führen, was wiederum die Häufigkeit anderer Arten beeinflussen kann, die mit der Beutearten interagieren. Traditionelle Nahrungsnetze übersehen diese indirekten Effekte oft, was erhebliche Folgen für die Ökosystemdynamik haben kann.
ihnen fehlen Informationen über die Stärke und Häufigkeit von Interaktionen:
Traditionelle Nahrungsnetze zeigen normalerweise nur das Vorhandensein oder Fehlen von Wechselwirkungen zwischen Arten, liefern jedoch keine Informationen über die Stärke oder Häufigkeit dieser Interaktionen. Diese Informationen sind entscheidend, um die Struktur und Dynamik von Ökosystemen zu verstehen. Beispielsweise kann eine starke Wechselwirkung zwischen einem Raubtier und einer Beutespezies einen größeren Einfluss auf das Ökosystem als eine schwache Wechselwirkung haben. In ähnlicher Weise kann die Häufigkeit von Wechselwirkungen die Gesamtwirkung eines Raubtiers auf seine Beute beeinflussen. Durch die Ignorierung der Stärke und Häufigkeit von Interaktionen können traditionelle Nahrungsnetze die Komplexität ökologischer Beziehungen zu vereinfachen.
Sie sind statisch und berücksichtigen nicht die zeitliche Dynamik:
Traditionelle Nahrungsnetze werden oft als statische Schnappschüsse von Ökosystemen dargestellt, aber die ökologischen Interaktionen ändern sich im Laufe der Zeit ständig. Artenpopulationen schwanken, neue Arten können in das Ökosystem eintreten und bestehende Arten können ausgestorben sein. Diese Änderungen können die Struktur und Dynamik von Lebensmittelnetzen verändern, und traditionelle Lebensmittelnetze, die nicht für die zeitliche Dynamik berücksichtigen, können die volle Komplexität von ökologischen Systemen nicht erfassen.