Bei Schweinen liegt der durchschnittliche Beizanteil im Allgemeinen zwischen 65 % und 75 %. Dies bedeutet, dass nach der Entfernung nicht essbarer Teile das verbleibende Schlachtkörpergewicht etwa 65–75 % des Lebendgewichts des Schweins beträgt.
Hier ist eine Aufschlüsselung der typischen Dressing-Prozentsätze für Schweine basierend auf verschiedenen Kategorien:
1. Marktschweine (Barrows und Jungsauen):68-72 %
2. Sauen:65-69 %
3. Eber:62-65 %
Diese Prozentsätze können je nach Faktoren wie Rasse, Ernährung und Managementpraktiken variieren. Bestimmte Schweinerassen können aufgrund genetischer Unterschiede in der Körperzusammensetzung einen höheren oder niedrigeren Beizanteil aufweisen. Darüber hinaus können Alter und Zustand des Tieres den Dressing-Prozentsatz beeinflussen, wobei jüngere und schlankere Tiere typischerweise einen höheren Dressing-Prozentsatz haben.
Es ist wichtig zu beachten, dass der Beizanteil nur einer von mehreren Faktoren ist, die bei der Bewertung des wirtschaftlichen Werts von Schweineschlachtkörpern herangezogen werden. Auch andere Faktoren wie Fleischqualität, Schlachtkörperzusammensetzung und Marktnachfrage spielen eine wichtige Rolle bei der Bestimmung des Gesamtwerts des Tieres.