1. Eckzähne:Fleischfressende Tiere, auch Fleischfresser bekannt, haben typischerweise prominente Hundezähne. Eckzähne sind die spitzen, länglichen Zähne auf beiden Seiten der Schneidezähne. Sie sind angepasst, um Beute zu ergreifen, zu reißen und zu halten. Pflanzenfressende Tiere hingegen haben kleinere und weniger entwickelte Eckzähne, oder sie fehlen sie möglicherweise insgesamt.
2. Schneidezähne:Pflanzenfresser haben im Vergleich zu Fleischfressern größere und flachere Schneidezähne. Ihre Schneidezähne sind zum Schneiden und Anschneiden von Vegetation ausgelegt. Pflanzenfresser haben oft ein Zahnpolster, eine spezielle Struktur hinter ihren Schneidezügen, die ihnen hilft, die Pflanzenmaterie gegen ihre Backenzähne zu schneiden. Fleischfresser hingegen haben kleinere Schneidezähne, die hauptsächlich zur Pflege und Verteidigung verwendet werden.
3. Molaren:Die Molaren von fleischfressenden Tieren sind scharf und klingenartig und für das Schneiden von Fleisch angepasst. Fleischfresser haben spitze Höcker und Grate, die es ihnen ermöglichen, das Fleisch effizient zu schneiden und zu zerreißen. Im Gegensatz dazu sind Pflanzenfresser breit und flach, mit Kämmen, die als Lophs bezeichnet werden. Diese Molaren sind zum Mahlen von Pflanzenmaterial ausgelegt und erleichtern die effiziente Extraktion von Nährstoffen aus der Vegetation.
4. Zahnformel:Die Zahnformel eines Tieres beschreibt die Anzahl jeder Zahntyp in der Hälfte der oberen und unteren Kiefer. Fleischfressende Tiere haben im Allgemeinen eine Zahnformel mit einem höheren Anteil an Eckern und Molaren im Vergleich zu Schneidezügen. Zum Beispiel ist die Zahnformel eines Löwen I 3/3, C 1/1, P 4/4, M 1/1. Pflanzenfressende Tiere hingegen haben eine Zahnformel mit einem höheren Anteil an Schneidezähne und Molaren. Die Zahnformel einer Kuh ist beispielsweise I 0/4, C 0/0, P 3/3, M 3/3.
5. Kiefermuskeln:Fleischfressende Tiere haben kraftvolle Kiefermuskeln, um starke Bissen zu liefern und Beute herunterzubringen. Ihre Kiefermuskeln sind angepasst, um hartes Fleisch zu treten und zu zerreißen. Pflanzenfresser haben schwächere Kiefermuskeln, da ihre Ernährung kein intensives Beißen oder Riss erfordert.
Diese Zahnanpassungen sind ein Ergebnis der evolutionären Spezialisierung. Im Laufe der Zeit haben sich die Zähne und Kiefer von Tieren entwickelt, um ihren Ernährungsgewohnheiten und Ernährungsbedingungen zu entsprechen.